Das Sakrament der Firmung


Text: Kunibert Frank  

Wer als Kind die Taufe und die Erstkommunion empfangen hat, wird sich auf dem Weg in die Selbständigkeit und Eigenverantwortung Gedanken über seine Zukunft machen: Was kann und will ich? Wo ist mein Platz im Leben? Was kann ich überhaupt glauben? Diese Fragen sind gut und müssen gestellt werden; aber es müssen auch Menschen da sein, die sich bemühen, Hilfen zu geben, damit der junge Christ für sich Antworten findet. An diesem Punkt setzt die Firmung an. Sie möchten Raum geben, diesen Fragen nach zu gehen und Antworten zu finden, um auch im Glauben auf eigenen Beinen zu stehen.



Die Feier

Die Firmung will den Einzelnen in seinen persönlichen Begabungen und in seinem Glauben stärken, so dass er als verantwortlicher Christ in Gemeinde, Kirche und Gesellschaft leben kann.

Bei der Firmung wird dem Firmbewerber die Kraft des Heiligen Geistes zugesagt. Dabei legt er Firmspender die rechte Hand auf das Haupt des Firmanden und zeichnet ihm mit Chrisam, einem vom Bischof geweihten Salböl, ein Kreuz auf die Stirn. Er spricht dazu: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der Heilige Geist soll die jungen Menschen ermutigen ihr Leben aus dem Glauben heraus zu gestalten. Die Firmung ist zugleich Bestätigung und Zustimmung zur eigenen Taufe.


Die Vorbereitungswege

Die Vorbereitung zur Firmung versteht sich als Entdeckungsreise zu sich selbst, zu den eigenen Hoffnungen und Zweifeln, auf der die Gemeinde und deren Mitarbeiter unterstützend und helfend mitgehen wollen. Um dabei geeignete Wege zur persönlichen Auseinandersetzung und Entscheidung zu ermöglichen, ist auch auf der Ebene der Seelsorgeeinheit das Kursangebot entsprechend gestaltet. Wer zum Beispiel auf das Firm-Wochenende mitgehen möchte, wird dieses beim sogenannten „langen Firmweg“ finden. Jährlich im Herbst wird der Schuljahrgang zur Firmvorbereitung eingeladen bei dem sich die Jugendlichen im 16./17. Lebensjahr befinden. Die Feier der Firmung liegt dann im darauf folgenden Sommer.

 

Der Firmpate

Während der Firmspendung legt der Firmpate seine Hand auf die Schulter des Firmanden. Dies ist ein sehr eindrückliches Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung. Der Jugendliche soll sich daher seine Firmapatin oder seinen Firmpaten selbst auswählen. Voraussetzung für das Patenamt ist die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche und die Firmung bzw. Konfirmation. Bei der Firmung von Erwachsenen bedarf es keines Paten mehr, da er selbst in der Lage ist, für seinen Glauben Zeugnis abzulegen.

 

Wenn Erwachsene nach der Firmung fragen

Auch als Erwachsener kann das Sakrament der Firmung empfangen werden. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 

Verantwortlich für die Firmvorbereitung ist Pastoralreferent Frank.







Aktuelle Termine

Die Termine für die Firmvorbereitung finden sie >HIER.