Die WallfahrtDer Legende nach war es unter anderen ein Hirtenjunge, der einst seine kranken Füße in die Quellen von Heiligenbronn getaucht hatte und umgehend genas. Zusammen mit dem Bildnis der „Pietà“ entstand bald eine lebendige Wallfahrt nach Heiligenbronn. Diese jahrhundertealte Tradition fand nach dem Neubau der Kirche 1871 eine neue Verortung in der heutigen Gnadenkapelle. Die Geschichte der Wallfahrt und die von Heiligenbronn ist in einem Buch ausführlich beschrieben. |
Links und rechts des Altares mit dem Gnadenbild, führen Treppen in die Krypta hinab. Aus einem 2003 neugeschaffenen Brunnen quillt hier das Wasser der Quelle, die schon so viel Durst gestillt hat. Nicht nur den Körperlichen – das Wasser als Sinnbild für das Leben in der Taufe erinnert den Christen immer an die „Quelle des Lebens“, die Gott ist.
Viele Votivtafeln laden an den Wänden dazu ein, den Dank so vieler Menschen zu teilen, die durch ihr Gebet an diesem Ort eine Wende in ihrem Leben erfahren haben.
Von außerhalb ist eine zweite Krypta zu erreichen, die sich unter dem Chorraum der Kirche befindet. Auch hier ist das Quellwasser in einem Brunnen gefasst und bietet Platz auch für größere Gruppen.